JEDEM SEINE SONNE Nr. 12

150,00 

Dieses Original ist verkauft. Eine erneute Interpretation dieses Motivs ist auf Anfrage möglich.

Dieses Werk ist auch als Kunstdruck erhältlich. Alle Kunstdrucke sind gedruckt auf archivfestem Büttenpapier mit pigmentierten Tinten, rückseitig handsigniert und datiert mit Künstlerstempel.

JEDEM SEINE SONNE Nr. 12
Original-Ölbild 18 x 24 cm, Ölfarben, Schellack, Walnuss-Sud, Schlagmetall oder Blattgold, Blattsilber, Glitter auf Leinwand

Das Unikat ist auf der Rückseite datiert und signiert. Verpackung und Versand (Inland) mit Sendungsverfolgung pauschal 12 € oder kostenlos bei Abholung im Atelier. Bei Kauf eines Werkes erhältst du zusätzlich mein mit Goldstift signiertes Leporello STRAHLEN als Geschenk.

 

Sonne No 12
… gönnte sich Robert Gärtner bei seinem Besuch in meinem Sommeratelier 2025 – einer offenen Scheune im fränkischen Dorf Weißenbrunn.

Als ich mit Margit unseren Hausberg, den Moritzberg erklomm, saßen wir nach der Turmbesteigung im Biergarten (siehe Geschichte ihrer Sonne No 20). Da kam Robert Gärtner an unseren Tisch und fragte, ob wir Interesse an einem klassischen Posaunenkonzert in der Moritzbergkapelle hätten – er habe noch zwei Karten übrig.

Margit war sofort begeistert. Ich ging kurz in die Kapelle – und spürte augenblicklich eine Kälte, obwohl draußen Hochsommer war. Zudem lag noch ein weiter Rückweg vor uns, erst zu Fuß, später mit dem Rad. Ich wollte vor Einbruch der Dunkelheit zu Hause sein. Also verzichteten wir auf das Konzert.

Meine letzte Visitenkarte gab ich Robert Gärtner dennoch – verbunden mit einer Einladung, meine Werke anzuschauen. Und tatsächlich: Er meldete sich. Wenige Tage später kam er vorbei – mit Schnitzel, Kartoffelsalat und zwei Gläsern seines Firmensenfs. Er führt in Diepersdorf einen Familienbetrieb für Industrievertretungen im Sanitärbereich.

Wir saßen zusammen und plauderten – und schließlich entschied er sich für eine der ungewöhnlicheren Sonnen: jene mit dem goldenen Punkt in der Mitte.

Was mich berührt, ist, wie sich in nur zwei Monaten ein eigenes Netz von Menschen gebildet hat. Eine Begegnung führt zur nächsten, fast wie von selbst. So beginnen meine Sonnen, sich miteinander zu verbinden – als leises, lebendiges Geflecht zwischen den unterschiedlichsten Leben.

 

Die Sonnen eignen sich als besondere Herzensgeschenke – Kleine Lichtquellen, Begleiter im Alltag oder strahlender Akzent im eigenen Raum.

Die Sonne steht für Lebensfreude, das Selbst-Bewusstsein und die eigene Strahlkraft. Ich folge da der demokratischen Idee von Joseph Beuys, dass die Teilhabe an Kunst sozial transformierend wirkt und Kunst jedem zugänglich sein muss: Jedem Menschen sein Sonnenbild!

Wär‘ nicht das Auge sonnenhaft, die Sonne könnt‘ es nie erblicken; Läg‘ nicht in uns des Gottes eigne Kraft, Wie könnt‘ uns Göttliches entzücken!
Johann Wolfgang von Goethe